Diese Prepper-Fehler machst du nicht!

1. Mehr Vorräte als Fertigkeiten und Können!

Du kaufst dir einen satten Vorrat an verschiedenen Prepper-Lebensmitteln, ein paar Packungen Batterien, ein Radio, ne Axt und n` Survivalbuch?

Das ist super und der erste Schritt zum wirklich gut vorbereiteten Prepper, zum richtigen Prepper macht dich das jedoch noch lange nicht!

Dauert die nächste große Krise nur ein paar Monate, so wirst du dich damit recht gut durchwurschteln können.

Im Falle einer längeren, großen Krise werden sich die Leute durchsetzen mit wirklich brauchbaren Fähigkeiten.

Hier werden harte Skills wie Techniker, Handwerker, Kräuterkundige, Sprachkundige, Mediziner usw. klar im Vorteil gegenüber einem Buchhalter oder App-Programmierer sein.

Weiter geht es mit weichen Fähigkeiten wie Angeln, Brotbacken, Gärtnern, Feuermachen, Pilzesammeln, Selbstverteidigung usw., diese schon zu beherrschen bevor die Krise kommt, das schadet gar nichts, macht dich jederzeit selbstbewusst, und lässt dich einen kühlen Kopf bewahren!

 

2. Die falschen Bücher im Regal!

Solange man Zugriff aufs weltweite Netz hat, merken die meisten Leute gar nicht, dass ihnen durchaus wichtige Sachbücher in klassischer Papierform im Bücherregal fehlen.

Zu einer guten Prepper-Bibliothek sollte auf jeden Fall gehören:

  • Universallexikon
  • Universal Gärtner Buch
  • Chemiebuch(Basiswissen)
  • Physikbuch(Basiswissen)
  • Mathematikbuch(Basiswissen)
  • Tafelwerk
  • diverse Wörterbücher(Englisch, Russisch, Polnisch, Spanisch, Französisch…), es gibt auch Wörterbücher für die 10 meistgesprochenen Sprachen mit den wichtigsten Phrasen des Alltags auf einen Blick
  • Kochbuch
  • Bildwörterbuch
  • Tischlern für Anfänger
  • Autotechnik
  • Kräuterkunde
  • Schulmedizin für Laien
  • Pilzbestimmungsbuch
  • Bestimmungsbuch für unsere Wildfrüchte
  • Fachbuch für landwirtschaftliche Tierhaltung(Hühner, Schweine, Kaninchen, Kühe, Schafe usw.)
  • Witzbuch (zur Hebung der Stimmung)

Die Liste soll durchaus nur Anregungen bieten und kann natürlich noch im Detail weitergeführt werden.

Die hier aufgeführten Bücher passen gut und gern in eine, maximal zwei Banankisten, stellen auf diesem kleinen Platz im größeren Krisenfall aber einen unbezahlbaren Mehrwert dar!

Auch muss ich immer wieder darauf hinweisen, dass man diese Bücher für nur ein paar wenige Euros z.B. bei booklooker.de bequem bestellen kann!

3. Weniger Wasser als feste Nahrung!

Habe ich dich ertappt? Du hast feste Nahrung für 3 Monate, aber keine 180 Liter Trinkwasser für diesen Zeitraum(2 Liter pro Tag) gesondert abgefüllt und gelagert?

Hier reden wir über einen der unangenehmsten Prepper-Fehler, ausser du hast dich auf die Aufbereitung von Trinkwasser mit z.B. einem Nano-Technologie-Keramikfilter wie z.B. dem Kathadyn* oder anderen Techniken vorbereitet.

Selbst wenn du Meister in der Aufbereitung von Wasser bist, so brauchst du dafür trotzdem einigermaßen sauberes Wasser, was nicht immer so leicht zu realisieren ist!

Das Teilen von diesem oder meiner anderen Beiträge nützt auch dir…

…je mehr Leute sich mit dem Thema Prepping auseinandersetzen und sogar noch dies und das umsetzen, so entspannter kommen wir alle gemeinsam durch die Krise und können uns viel besser gegenseitig Aushelfen!

Deshalb helfe mit, deine Mitmenschen, auf das wichtige Thema Vorbereitung auf die Krise aufmerksam zu machen und sende ihnen zum Beispiel diesen, wie ich finde, sehr wichtigen Beitrag. Danke!

4. Spezielles Prepperfood nicht probiert

Es nützt wenig, sich einen großen Vorrat professionellen Prepperfoods anzulegen, ohne zu wissen ob es einem überhaupt schmeckt. Noch wichtiger, ob man überhaupt in der Lage ist es zuzubereiten.

So empfiehlt sich unbedingt eine Probe bevor man sich größere Mengen davon zulegt, ehe es im Ernstfall zu einer großen Enttäuschung kommt.

5. Du bewahrst deine Prepper-Vorräte

an nur einem Ort auf!

Hier ist es ähnlich wie am Aktienmarkt, mit Diversifikation wird man nicht reich, aber man kommt weiter!

Bewahre deine Prepping-Güter nicht alle an einem Platz auf, es ist zwar übersichtlicher, wirst du jedoch einmal ausgeraubt, stehst du schnell im Regen!

Es macht sehr viel Sinn den Großteil deiner Vorräte und Prepper-Werkzeuge auf mehrere Plätze zu verteilen und zu verstecken, hier ein paar Anregungen:

  • -vergraben im Garten oder nahen Wald(Survivalcache)
  • -eine komplette Kleinausstattung im Auto
  • -Versteck auf dem Dachboden/Keller
  • -im 2. Fluchtversteck ausserhalb deiner regulären Wohnung

Gleiches gilt natürlich auch für Deine Wertgegenstände!

6. Qualitativ minderwertige Werkzeuge/Ausrüstung!

Nichts ist ärgerlicher wenn du eine gute Verwendung für ein spezielles Werkzeug hast, jenes aber bei der dritten Anwendung in drei Teile zerbricht…

Im Krisenfall kann qualitativ hochwertiges Werkzeug und Ausrüstung leben retten!

Gleiches gilt für ungeprüfte Ausrüstung, Vertrauen in einen Markenfabrikanten ist gut, Kontrolle des Produktes aber besser!

7. Vernachlässigte Sauberkeit und Körperhygiene!

Ein schmutziger Körper ist anfälliger für Krankheiten.

Fachleute sagen, es ist gut und gesund für die Haut, wenn man nur 1x pro Woche badet und sich gründlich mit Seife reinigt.

Die tägliche Dusche morgens und abends fällt für dich im Krisenfall sowieso aus.

Wichtig ist, wenn du die Möglichkeit zum Waschen hast, nutze diese und habe immer ein Stück Seife bereit, das passt in jeden Rucksack und hält sehr lang.

Das regelmäßige und ausgiebige Waschen ist für die Gesunderhaltung sehr wichtig!

Die manuell befüllbahre und sonnenbeheizte Outdoor-Dusche* wird ohne fliessendes Wasser wie gold wert sein… Ich habe diese outdoor schon oft verwendet, und kann sagen, dass sie sehr sparsam als auch effektiv ist!

8. Nur einen Plan!

Gehe davon aus, dass dein Plan A und B scheitern werden! So kannst du dich früh genug mit Plan C, D, E, F usw. beschäftigen.

Hier möchte ich dich nur darauf sensibilisieren, dass du nicht alles auf eine Karte wie z.B. Bevorratung setzt!

Über die verschiedenen Pläne über Verteidigung, Flucht und Versteck gehe ich in einem anderem Beitrag intensiv ein.

9. Nur ein Familienmitglied vorbereitet!

Hat sich nur ein Familienmitglied mit dem Prepping beschäftigt, und “fällt dieses gleich zu begin der Krise aus”, wirds für die verbleibenden knapp!

Bei der Bundeswehr und im Strassenverkehr muss z.B. jeder Teilnehmer einen Erstehilfekurs belegt haben, das Prinzip sollte man auch für seine Familie übernehmen.

Jedes Familienmitglied, auch die Kinder, muss die Basis-Prepper-Fähigkeiten erlernen.

Je nach Interesse und Talent sollte jeder einzelne noch permanent an einer Tiefenspezialisierung arbeiten, und wenn es “nur” das Erlernen mehrerer Sprachen oder chemische Herstellungsprozesse sind.

10. Mit “Ich bin der größte Prepper” hausieren gehen!

Als Blogger verstoße ich zwangsläufig täglich gegen diese Regel, aber das nehme ich in kauf!

Es ist IMMER und in jeder Lebenssituation vorteilhafter, wenn dein Gegenüber sowie dein Umfeld weniger über dich, deine Habe und deine Fähigkeiten bescheid wissen als wenn du es jedem auf die Nase bindest!

Gehe sparsam mit deinen Informationen um, du wirst sehen im Krisenfall ist es von Vorteil, wenn alle denken “bei dem ist eh nischt zu holen…”.

11. Prepper-Vorräte – auf lange Haltbarkeit verlassen!

Verlasse dich nicht auf die lange Haltbarkeit deiner Prepper-Vorräte!

Habe die MHDs im Auge und fange früh genug mit dem Wälzen, bzw. wende von Anfang an das FIFO(First in First out) der professionellen Lagerhaltung an!

Die Zeit kann manchmal irrsinnig schnell vorbeigehen, der Krisenfall trifft ein und du greifst in ein Lager mit abgelaufenen MHDs oder verdorbener Ware.

12. Das Haustier vergessen!

Haustiere benötigen in den meisten Fällen spezielles Futter welches genauso bevorratet werden muss.

Dein liebes Tier spendet im günstigsten Falle Schutz und Sicherheit(Wachhund), aber auch kleinere Schmusetiere spenden in schlimmen Zeiten etwas Freude und bringen einen auf andere Gedanken!

13. Keine Papiere griffbereit.

Deine wichtigsten Papiere gehören laminiert oder wasserdicht verpackt und gebündelt an immer den selben Ort.

Im Krisenfall kann es um jede Sekunde gehen, die über eine erfolgreiche Flucht entscheidet!

14. Nur an Lebensmittel gedacht!

Preppen besteht nicht nur aus blindem Horten von langlebigen Lebensmitteln.

Z.B. Medikamente, Kochutensilien, Waffen, Werkzeuge und Maschinen und am wichtigsten: SKILLS sind auch wichtige Komponenten des Prepping.

15. Zu wenige Fluchtrouten!

Auf das Glück einer milden Krise, in der man das ganze “gemütlich” zu Hause aussitzen kann und nur im Notfall vor die Tür geht, solltest du dich nicht verlassen!

Plane sorgfältig mehrere Fluchtrouten für das Auto, dem Fahrrad und zu Fuss.

Profis gehen diese Routen regelmäßig ab und deponieren wichtige Gegenstände in Verstecken nahe der Fluchtwege.

16. Nur auf eine Art Krise vorbereitet!

Der Blackout ist die zur Zeit am meisten gefürchtetste Krise.

Auch wenn wir alle die anderen Krisenarten atomarer, biologischer und chemischer Waffen gern verdrängen, so ist deren Bedrohung zu jeder Zeit real und existent!

Weitere Krisenarten auf die du dich individuell vorbereiten musst sind: Finanzkrise, Klimakrise, Religionskrise, Kulturkrise, Energiekrise und z.B. konventioneller Krieg in deiner Umgebung.

17. Du hast zu lange mit dem Preppen gewartet!

Mit dem Preppen hast du schon gestartet indem du dich mit diesem Thema gerade auseinandersetzt.

Gehe morgen einen Schritt weiter und setze Tag für Tag etwas um, lerne und übe, bevorrate und plane!

Über Ergänzungen oder Verbesserungen als Kommentar freue ich mich wie immer sehr!

Über Hr. Knaffge

Kaufmann im

Lebensmitteleinzelhandel

Herr Knaffge arbeitete über 14 Jahre im Einzelhandel. Davon 8 Jahre im Lebensmitteleinzelhandel(Supermarkt und Discounter) und als Marktleiter.

Da er die Arbeit als Marktleiter im Lebensmitteleinzelhandel mit vollster Leidenschaft ausübte, gründete er im April 2020 die Webseite “DerMarktleiter.com”.

Seine Berichte über den Lebensmitteleinzelhandel sowie Lebensmitteln an sich, verfasst er auf Basis seines fundierten Fachwissen über diese Gebiete.

Seit einiger Zeit beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Prepping, arbeitet sich durch ein Buch nach dem Anderem und teilt seine Erkenntnisse hier.

(Hr. Knaffge ist ein Pseudonym)

 

Hr. Knaffge

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