1.

Theanin(eine Aminosäure) begünstigt die Verträglichkeit des Tee-Koffeins.


2.

Eine Tasse mit einem 3g Teeaufguss enthält ca. 1/5 des Tagesbedarfes an Fluor, welches Knochen und Zähne stärkt.


3.

Mangan stärkt Knochen und Bindegewebe und ist reichlich in Grünem Tee vorhanden.


4.

Die Grünteesorten mit geringem Koffeingehalt können auch schon von Kindern im Schulalter getrunken werden.


5.

Wie entstand die Teepflanze der Legende nach?

Bodhi-Darma, ein indischer Mönch und Begründer des Zen-Buddhismus, meditierte vor einer Felswand. Er schlief ein und erzürnte sehr nachdem er wieder aufwachte. So sehr dass er sich beide Augenlieder abschnitt und zu Boden warf. Es wuchsen Teesträucher daraus und er bereitete sich einen Tee, trank ihn und wurde nicht mehr müde. Die japanischen Schriftzeichen für Tee und Augenlied sind gleich.


Grüner Tee Gunpowder
Grüner Tee “Gunpowder”

6.

Tee ist gleich hinter Wasser das beliebteste Getränk weltweit.


7.

Grüner Tee kann bis zu 5 mal aufgegossen werden.


8.

Grüner Tee hat leicht antidepressive Wirkung.


9.

Eine ausgiebige Teekur vor der nahenden Grippewelle hilft dem Immunsystem bei der Abwehr.


großes Feld mit Teepflanzen
großes Feld mit Teepflanzen

10.

Wie kann ich den Koffeingehalt in Grünem Tee verringern?


11.

Nach drei Minuten Ziehzeit ist das meiste Koffein gelöst, und man giesst diesen ersten Aufguss weg, da der zweite Aufguss immernoch einen sehr guten und feinen Geschmack aufweist. Alternativ gibt es auch einige von Natur aus wenig-koffeinhaltige Grünteesorten. Diese sind zum Beispiel: Bancha, Karigane Sencha, Hojicha oder Genmaicha.


12.

Grüner Tee verdünnt das Blut ähnlich wie Aspirin(Acetylsalicylsäure/ASS) indem die Blutgerinnung herabgesetzt wird.


13.

Catechine(Gerbstoffe) hindern gefährliches LDL am Ablagern an den Arterienwänden.


14.

Der gesamte Wirkstoffkomplex des Grünen Tees kann auch bei regelmäßigem Verzehr den Cholesterinspiegel senken.


15.

Teekoffein schadet bei Bluthochdruck nicht, im Gegenteil es beeinflusst ihn eher positiv.


Grüner Tee trocken nah
Grüner Tee getrocknet

16.

Grüner Tee erleichtert die Fettverdauung.


17.

Grüner Tee beugt einem zu saurem Organismus vor, hat basische Wirkung.


18.

Grüner Tee erleichtert die Nierentätigkeit indem er ihre Durchblutung verbessert, sie durchspült und den Abtransport der Harnsäure fördert.


18.

Das Getränk Tee ist bis zu den Eskimos durchgedrungen, diese sind nun große Teetrinker!


19.

3 kg frische Teeblätter ergeben 1 kg trockenen Grünen Tee.


20.

Das wertvollste der Teepflanze sind die Knospen, aus ihnen entsteht der feinste Tee.


21.

Die besten Blattqualitäten(hier grobe Einteilung) der Reihe nach absteigend:
Golden Flowery Broken Orange Pekoe – golden erscheinende Knospen
flowery orange Pekoe – nur Knospen
Orange Pekoe – Knospen + oberstes Blatt
Pekoe – große Blätter


japanischer Grüner Tee
japanischer Grüner Tee Matcha

22.

Wie wird Grüner Tee nach dem Pflücken weiterverarbeitet?

Durch dämpfen und erhitzen wird die Fermentation verhindert, das schützt Gerbstoffe und Vitamine und die Blätter werden nicht braun. Danach wird er natürlich getrocknet.


23.

Aus dem australischen Teebaum wird Teebaumöl gewonnen, er hat mit Tee jedoch nichts gemein. James Cook machte aus dessen Blättern lediglich ein teeähnliches Getränk für kranke Kameraden.


24.

Beispiele für bekannte Grünteesorten: Sencha, Bancha Gyokura, Matcha(Eine Weiterverarbeitung von grünem Tee in dem hochwertige Sorten fein gemahlen werden), Weißer Tee(junge, silbrige blätter), Chun Mee, Gunpowder, Lung Ching


25.

Wie erreiche ich es, dass mein Grüner Tee nicht zu lange zieht?

Das wird ohne einen Tea-Timer sehr oft daneben gehen…


26.

Meine Teekanne ist schnell kalt, wie kann ich sie warmhalten?

Dazu verwendet man ein sogenanntes Stövchen.


27.

Wie filtere ich optimalerweise meinen Grünen Tee?

Dazu verwendet man am besten ein großes Edelstahlsieb.


28.

Wie wirken die im Grünen Tee in geringen Mengen enthaltenen Theophyllin + Theobromin im menschlichen Organismus?

Beide Stoffe “wandern” im Körper Barrierefrei, gelangen über die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirnals auch über die Platzenta zum Fötus mit folgender Wirkung:
Entspannung der Lungengefäße durch Erweiterung der Bronchien
stark Harntreibend -> entgiftungsfördernd
Eine positive Wirkung auf die Durchblutung der Herzkranzgefäße wird vermutet


Matcha fertig zubereitet
Matcha fertig zubereitet

29.

Die enthaltenen Gerbstoffe schützen die Pflanze vor Bakterien und Fäulnis, das Koffein eher vor Fraßfeinden.


30.

Die Gerbstoffe machen den Tee bitter.


31.

Der in Grünem Tee enthaltene Gerbstoff Catechin steht unter dem Verdacht sich sehr positiv auf Krebs auszuwirken.


32.

Was können Catechine alles im Körper bewirken?
Magen-Darm beruhigend
entzündetes Gewebe beruhigt sich
Magensäure hemmend
Radikalfänger
Blutdrucksenkend
Cholesterinsenkend
Die Aktivität von der stärkespaltenden Amylase wird von EGCGrduziert -> Senkung des Blutzuckerspiegels
Längere Speicherung von Vitamin C
Reinigung der Blutgefäße
EGCG hemmt die Blutgerinnung
Catechine hindern Grippeviren am Eindringen in die Zellen
EGCG hemmt Stoffwechsel einer Bakterienart welche Karies auslöst


33.

Was ist Tee?

Tee, im Gegensatz zum Volksmund, ist ein Busch der Teepflanze mit Ursprung im asiatischen Raum.


34.

Einer anderen Legende nach entstand der erste Tee als vor ca. 4700 Jahren der Kaiser v. China in seinem Garten saß. Der Wind wehte und es fiel ein Blatt in seine Schale heissen Wassers. Nachdem es anfing wundervoll zu duften, began er davon zu trinken, so trank er den ersten Tee.


35.

Grüner Tee wurde in der ersten Zeit seiner Entdeckung nur als Arzneimittel gegen z.B. Rheuma, Müdigkeit, Sehstörung oder Kopfschmerzen verwendet.


36.

Grüner Tee ist fester Bestandteil der japanischen Kultur.


37.

Was ist der Unterschied zwischen Grünem und Schwarzen Tee?

Grüner- und Schwarzer Tee stammen von ein und derselben Pflanze, es unterscheidet sie lediglich die Art der Weiterverarbeitung der frisch gepflückten Teeblätter.

Schwarzer Tee wird nach dem Pflücken mittels verschiedener Methoden fermentiert, und somit in seiner Grundbeschaffenheit stark verändert. Da Grüner Tee nur getrocknet wird, bleiben bei ihm die gesundheitsfördernden Stoffe unverändert erhalten.


38.

Der Teestrauch ist immergrün und heist auf Latein: Thea Sinensis.

Der Strauch, meist Camellia Sinensis genannt, wächst in Gebieten bis hoch zu 2000m, jedoch nur um den Äquator.

Der Ursprung der Camellia Sinensis liegt im hinterindischen Assam, ein sehr regenreiches Gebiet.


39.

Die Blätter der Teepflanze wurden früher als Suppe oder kleingeschnittenes Gemüse verzehrt.


40.

Das erste Teebuch erschien im 7.Jhd. n.Chr., hiess “Ch´a-King” und wurde von Luh Yü geschrieben.


41.

Grüner Tee ist im Zen-Buddhismus des 15. Jhd. zu einem strengen religiösen Ritual geworden.


42.

Tee war in England des 18. Jhd. hoch besteuert. Der gemeine Arbeiter gab dennoch gut 5%

seines Monatslohns für das Volksgetränk aus.


43.

Im 18. Jhd. durfte der Tee nur im Hafen Kanton gehandelt, und auch nur mit Silber bezahlt werden.


44.

In Deutschland wurde Tee erstmals 1657 am Hofe Friedrich Wilhelm in Brandenburg als Heilmittel verwendet.


45.

Das Koffein des grünen Tees wirkt über das Zentrale Nervensystem, das des Schwarzen über Herz und Kreislauf.


46.

Beim Fermentieren des Schwarzen Tees verringert sich auch der Gehalt an Gerbstoffen, was Koffein freisetzt, welches nun aktiver im Körper wirken kann.